OPHTHALMOSTAR Web Log

10. September 2011

eGK-Kartenterminal in MEDISTAR konfigurieren

Ab Oktober soll sie kommen, die neue elektronische Gesundheitskarte. Hier beschreibe ich die Installation eines neuen Lesegerätes (ORGA 6041).

  • Treiber von CD installieren
  • Lesegerät anstecken (USB-A, Stromversorgung)
  • Angezeigten Port merken (z.B. COM4)
  • In MEDISTAR Befehl «IDN», Schnittstelle: CRO eintragen
  • In MEDISTAR Befehl «IMKT», Port eintragen (z.B. 4)
  • Die MEDISTAR-Konfiguration muss für jeden Task erfolgen!

Festlegung Dateinamen


Kartenterminal konfigurieren

25. Mai 2010

MEDISTAR unter Windows 7 64bit

Auf meinem Heimrechner habe ich neben XP und Linux (für die Familie) seit wenigen Monaten auch Windows 7 in der 64bit-Version installiert. In den letzten Tagen habe ich die neue Windows-Version weiter eingerichtet und nutze sie nun für die meisten Alltags­aufgaben. Da benötige ich auch MEDISTAR. Ein paar Besonderheiten haben sich beim Einrichten ergeben, über die ich hier berichten möchte.

  1. Die «sysconf.s» liegt unter XP im Verzeichnis C:\Windows\System32. Unter Windows 7 64bit gehört sie in den Ordner C:\Windows\SysWOW64. In diesen Ordner werden alle Anfragen von 32-Bit-Programmen umgeleitet.
  2. MEDISTAR benötigt bei einer Einzelplatz-Installation unter XP nur den Dienst ISAM. Unter Windows 7 wird zusätzlich auch der Dienst RPCI (rpci303a.exe) benötigt. Die Installation läßt sich mit folgenden Batch-Dateien leicht durchführen (mit Administrator-Rechten, siehe unten).

install.cmd
@Echo off
REM Zum Ausführen dieses Befehlskripts benötigen Sie Administrator-Rechte.
REM Mit den folgenden Zeilen wird der ISAM-Dienst installiert, modifiziert und gestartet.

sc create MedistarIsam start= auto binpath= C:\Tools\MEDISTAR\isam.exe displayname= "MEDISTAR ISAM"
sc description MedistarIsam "ISAM Engine for Windows NT and Windows 2000"
sc start MedistarIsam

sc create MedistarRpci start= auto binpath= C:\Tools\MEDISTAR\rpci303a.exe displayname= "MEDISTAR RPCI"
sc description MedistarRpci "RPCI Service for MEDISTAR"
sc start MedistarRpci

REM Der folgende Befehl ermöglicht das Lesen der Rückmeldungen.
pause

remove.cmd
@Echo off
REM Zum Ausführen dieses Befehlskripts benötigen Sie Administrator-Rechte.
REM Der ISAM-Dienst wird zunächst beendet und dann gelöscht.
REM Das Skript kann nur funktionieren, wenn der ISAM-Dienst mit dem Dienstnamen «MedistarIsam» installiert wurde.

sc stop MedistarIsam
sc stop MedistarRpci

sc delete MedistarIsam
sc delete MedistarRpci

REM Der folgende Befehl ermöglicht das Lesen der Rückmeldungen.
pause

Beim Anklicken einer Batchdatei im Explorer mit der rechten Maustaste erscheint der Menüpunkt «Als Administrator starten».

15. Januar 2010

Prüfung der MEDISTAR-Hardware-Anforderungen

Seit kurzem prüft das MEDISTAR-Programm bei jedem erstem Start des Tages, ob die Hardware des PCs den Systemvoraussetzungen zukünftiger MEDISTAR-Versionen entspricht. Das ist gut, denn durch rechtzeitiges Aufrüsten erspart man sich womöglich böse Überraschungen. Andererseits ist es beim Hardware-Einkauf manchmal auch sinnvoll, etwas zögerlich zu sein, weil sich – wie jeder weiß – die Technik rasant weiter entwickelt. Ich bin zumindest beruhigt, dass mein Server die Anforderungen erfüllt. Die restliche Hardware zu entsorgen, obwohl sie im Moment gut funktioniert, widerspricht meinem ökologischen Gewissen.

Das Nervige an dem Hardware-Check ist, dass er an jedem Arbeitsplatz den Programmstart bis zu einer Minute verzögert und dass er sich nicht abstellen lässt. Ausgerechnet am Morgen, wenn schon 10 Patienten im Wartezimmer sitzten und ich so schnell wie möglich mit der Arbeit beginnen möchte, bummelt der Rechner. Da sitzt der Patient schon neben mir und ich weiß nicht mal wie er heißt, weil mein Arztinformationssystem Infos zusammensucht, die mir schon bekannt sind und mich im Moment wirklich nicht interessieren.

Sie können hier das kleine Programm NoSysCheck herunterladen. Speichern Sie es irgendwo auf dem PC und legen Sie eine Verknüpfung im Autostart-Ordner an, damit es jeden Morgen bei der Anmeldung des Windows-Benutzters automatisch startet. Das Programm unterbreitet dem System blitzschnell, dass der Systemcheck heute bereits ausgeführt worden sei und beendet sich sogleich.

Das Vielzweck-Tool für MEDISTAR MSHotkey besitzt ebenfalls die beschriebene Funktionalität (s. Einstellungen).

25. Januar 2009

Drucker für MEDISTAR einrichten

Die Installation und Konfiguration von Druckern für MEDISTAR ist ein schwieriges Thema. Da ich jedes Mal nur durch viel Ausprobieren zum Ziel komme, möchte ich hier meine Erfahrungen mitteilen, um OPHTHALMOSTAR-Anwendern die Sache zu erleichtern.

In meiner Praxis gibt es nur einen Nadeldrucker an der Anmeldung. Dort steht auch ein Laserdrucker. An allen Arbeitsplätzten befinden sich einfache Tintenstrahl- bzw. Laserdrucker, auf denen Brieftexte und Rezepte ausgedruckt werden.

Als Standarddrucker unter Windows ist auf allen PCs der an der Anmeldung befindliche Laserdrucker eingestellt. Normale Windowsanwendungen wie Word drucken also auf den Netzwerk-Laserdrucker, der mit DIN-A4-Papier befüllt ist.

In den Arbeitsplatz-Druckern steckt DIN-A5-Papier. Auf dieses Papier werden Brieftexte und private Brillenrezepte gedruckt. Medikamentenrezepte gebe ich meist als Druckaufträge an die Anmeldung. GKV-Brillenformulare, die ich am Arbeitsplatz selber ausdrucke, muss ich per Hand in den Drucker legen.

Bezüglich der Konfiguration unter MEDISTAR beschreibe im Folgenden nur ein paar Besonderheiten. Lesen Sie in jedem Fall auch die Anleitungen im MEDISTAR-Handbuch. Zunächst wird für jeden einzelnen Task im Dialog «Konfiguration Windows Drucker» festgelegt, dass er die Default-Konfiguration übernimmt. Nun erfolgt im Dialog “Windows-Drucker (default) einrichten” die Font-Zuordnung für den Brieftext und Formulardruck für den gesamten Arbeitsplatz.

Bei einem neuen Drucker empfiehlt sich zunächst ein Import “aus Datei PFONTS-P”. Ich wähle “Tintenstrahl (Standard)” auch wenn es sich um einen Laserdrucker handelt. Für OPHTHALMOSTAR-Anwender ist die Anpassung von “Brief Schriftart 2 (schmal)” wichtig. Damit genügend Text in eine Zeile des DIN-A5-Briefes passt, wird diese Schriftart für den normalen Text verwendet. Stellen Sie die Größe so ein, dass die Papierbreite optimal ausgenutzt wird. Bei mir klappt das mit “Schriftgrad 8 oder 9”.

Damit der Brieftext das Papier in der Höhe optimal ausnutzt, könnte man auf die Idee kommen, irgendwo den Zeilenabstand einstellen zu wollen. Diese Möglichkeit gibt es nur indirekt im Dialog “Druckerkonfiguration”. Sie finden diesen im Index nicht unter “Installation – Druckereinstellungen”, sondern unter “Brieftextverarbeitung”.

Die Brieftext-Vorlagen in OPHTHALMOSTAR für das DIN-A-5-Format haben 49 Textzeilen. Nun muss ausprobiert werden, wie ein Brieftext mit maximaler Zeilenanzahl auf das Papier verteilt wird. Durch Veränderung des Wertes “Blattlänge” wird der Zeilenabstand so eingestellt, dass der Text optimal auf dem gesamten Blatt dargestellt wird.

PS: In OPHTHALMOSTAR ab Version 1.5 finden sich hilfreiche Makros und erklärende Texte.

17. März 2008

MEDISTAR auf USB-Stick sichern

Die wichtigsten MEDISTAR-Dateien lassen sich schnell und einfach auf einem USB-Stick speichern. Die nachfolgend beschriebene Batchdatei erledigt diese Arbeit. Sie zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus.

  • Bevor der Kopiervorgang startet, erfolgt eine Prüfung, ob alle MEDISTAR-Tasks geschlossen sind. Um diese Information zu erhalten, versucht das Programm eine Datenbankdatei zu kopieren. Wenn ein Task geöffnet ist, wird das nicht gelingen.
  • Unnötige Dateien werden vom Kopieren ausgeschlossen. Hierbei erweist sich das Microsoft-Tool «robocopy» als wesentlich flexibler gegenüber «xcopy». Mit Hilfe eines Robocopy-Job-Files (EXCLUDE.RCJ) lassen sich Dateitypen und Ordner ausschließen . Weitere Informationen zu robocopy finden Sie im Robocopy-Artikel.
  • Die Datensicherung ist insofern komplett, als sich mit ihr eine externe MEDISTAR-Installation auf den Praixsstand bringen läßt. Das heißt, Sie können die Dateien z.B. zuhause einlesen und haben alle Daten wie in der Praxis zur Verfügung. Damit haben Sie dann auch die Integrität der Datensicherung überprüft.
Beispiel-Quellcode für ROBOCOPY2STICK.CMD
@echo off title Sicherung auf USB-Stick (Laufwerk G)
if exist Z:nul goto kopieren
echo Netzlaufwerk Z: nicht gefunden! Das Programm wird abgebrochen.
pause
goto end
rem Die nachfolgende Zeile dient der Prüfung auf offene Tasks
copy /y Z:MedistarPDATENPALPHA.ISM Z:MedistarPDATENPALPHA.BAK
if not errorlevel 1 goto stickcheck
echo.
echo ******************************************************************************
echo * *
echo * Bitte beenden Sie alle MEDISTAR-Tasks! Die Datensicherung wird abgebrochen. *
echo * *
echo ******************************************************************************
echo.
pause
goto end
:stickcheck
if exist G:nul goto robocopy
echo.
echo ******************************************************************************
echo * *
echo * USB-Stick (Laufwerk G) nicht gefunden! Die Datensicherung wird abgebrochen. *
echo * *
echo ******************************************************************************
echo.
pause
goto end
:robocopy
md G:Athlon
md G:Medistar
md G:Server
robocopy "Z:MedistarINST" "G:MedistarINST" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "Z:MedistarFORM" "G:MedistarFORM" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "Z:MedistarHDATEN" "G:MedistarHDATEN" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "Z:MedistarPARA" "G:MedistarPARA" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "Z:MedistarPDATEN" "G:MedistarPDATEN" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "Z:MedistarPRAXIS" "G:MedistarPRAXIS" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "Z:MedistarSTAT" "G:MedistarSTAT" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE<span>
robocopy "D:DateienDokumente" "G:AthlonDokumente" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "D:DateienOrganisation" "G:AthlonOrganisation" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "D:DateienPersonal" "G:AthlonPersonal" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "D:DateienWindows" "G:AthlonWindows" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "D:EndNote" "G:AthlonEndNote" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
robocopy "Z:Server" "G:Server" /MAXAGE:30 /MIR /NS /NP /R:1 /W:1 /JOB:EXCLUDE
:end
REM /MAXAGE:n Excludes files with a Last Modified Date older than n days.
REM /MIR Mirrors a directory tree (equivalent to running both /E and /PURGE).
REM /NS Suppresses output of file and directory sizes.
REM /NP Turns off copy progress indicator (% copied).
REM /R:n Specifies the number of retries on failed copies. (The default is 1 million.)

Die nachfolgende EXCLUDE-Datei muss sich im gleichen Ordner wie die Batchdatei befinden.

Beispiel-Quellcode für EXCLUDE.RCJ
/XD
:: Excludes directories with the specified names, paths, or wildcard characters.
bilder
Cache
Chrome
demo
docportal
dokumente
extensions
ibonus
informer
O&amp;O
pdf
rguide
ventario
verax
vita-X

/XF
:: Excludes files with the specified names, paths, or wildcard characters
*.avi
*.wmv
*.zip

:: Der XD-Schalter funktioniert nicht mit Teilpfaden, z.B. PARAverax.
:: Entweder gibt man den kompletten Pfad an, z.B. Z:MEDISTARPARAverax
:: oder man gibt nur einen Teil des Pfades ohne Backslash an.